Freizeitkodex

Unser Freizeitkodex

Unsere Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche aller Konfessionen. Als kirchlicher Anbieter von Freizeiten sind uns allerdings einige Grundwerte wichtig:

Auf unseren Fahrten bieten wir kein Konsumprogramm an. Vielmehr setzen wir auf das Erlebnis, den Spaß und die Gemeinschaft, die man bei einem gemeinsamen Programm hat.

Darum setzen wir bei Teilnehmenden voraus, dass er (oder sie) bereit ist, sich in die Freizeitgemeinschaft einzubringen und zum Gelingen der Freizeit beizutragen. Dabei sind folgende Punkte besonders erwähnenswert:

Bei Zubereitung der Mahlzeiten ist Hilfe nötig, aber es sollte auch selbstverständlich sein, dass man nach den Mahlzeiten spült und abtrocknet. Deshalb gibt es bei uns einen Küchendienst und Putzdienst für alle Teilnehmenden.

Viel Spaß macht auch immer ein gemeinsames Programm. Wir geben uns bei der Vorbereitung viel Mühe und wissen, dass für eine gute Gemeinschaft auf der Fahrt ein solches Programm auch wichtig ist. Wir gehen davon aus, dass jede(r) Teilnehmende gerne an dem Programm teilnimmt. Nur dann wird es ein tolles Erlebnis für alle!

Auf unseren Fahrten untersagen wir den Genuss von Alkohol. Wir halten den Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen für ein gesellschaftliches Problem und möchten dies nicht fördern. Wer das nicht akzeptieren kann, ist bei uns an der falschen Adresse. Wir wissen: ihr habt mindestens genau so viel Spaß auf unserer Freizeit, wenn ihr keinen Alkohol trinkt.

Wir begrüßen, dass Tabak erst von Jugendlichen ab 18 Jahren konsumiert werden darf und achten auch auf unseren Fahrten darauf!

Wir setzen auf gegenseitige Toleranz und Akzeptanz. Darum gehen wir gegen rechtsradikales Gedankengut entschieden vor und dulden es nicht auf unseren Freizeiten. Weil auch diskriminierende Äußerungen oder Mobbing nicht zu einem guten Freizeitklima beitragen, möchten wir das nicht auf unseren Fahrten erleben.
Schließlich wollen alle Spaß haben.

Unsere Freizeiten werden von Mitarbeitenden begleitet, die Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit haben und auch dementsprechende Schulungen absolviert haben. Sie sind daran interessiert, dass die Fahrt für alle ein schönes und unvergessliches Erlebnis wird. Fast alle Mitarbeitende sind Ehrenamtliche und stellen ihre Freizeit und ihren Urlaub für diese Freizeiten zur Verfügung.

Wenn du diese Punkte akzeptierst, dann bist du bei uns sicher gut aufgehoben und wirst eine tolle Zeit erleben. Wenn du das so nicht akzeptierst, solltest du dich nicht anmelden, denn es hilft niemanden, wenn es deshalb auf der Freizeit Probleme gibt!

 


Vereinbarungen / Absprachen / Regeln

A wie Alkohol

Das Alkoholtrinken ist auf unseren Freizeiten nicht erlaubt. Das bedeutet, dass keiner der Teilnehmenden auf unserer Freizeit Alkohol trinken darf. Bei Verstoß behalten wir uns vor, den Teilnehmenden auf eigene Kosten nach Hause zu schicken.

D wie Diebstahl

Wer beim Diebstahl erwischt wird, wird in der Regel auf eigene Kosten nach Hause geschickt. Bagatellfälle werden gesondert behandelt und bestraft.

D wie Drogen

Der Besitz, Kauf sowie die Weitergabe oder der Konsum bedeutet sofortige Heimreise des Teilnehmenden auf eigene Kosten und Informationen der örtlichen Behörden (Jugendamt, Polizei). Es gibt keine Verwarnung!

H wie Handy (und Elektrogeräten)

Der Gebrauch und das Mitführen von Handys und MP3-Playern etc. ist prinzipiell nur außerhalb des Programms (Aktivitäten, Küchendienst usw.) gestattet. Bei Verstoß gegen diese Regel behalten wir uns die Konfiszierung des Gerätes vor. Handys werden dann von uns nur in der vorher festgelegten „Handyzeit“ herausgegeben und anschließend wieder eingesammelt. Handys und andere Geräte sind trotzdem nicht versichert!

K wie Küchendienst

Da wir eine Selbstversorgerfreizeit sind, hat jeder Teilnehmende etwa zwei Mal Küchendienst. Dies ist eine Notwendigkeit! Drei Trockentücher sind zu Beginn der Freizeit abzugeben. Können verloren gehen!

M wie Mahlzeiten

Wir treffen uns pünktlich. Wir fangen gemeinsam mit einem Lied oder Gebet an. Man nimmt sich so viel wie man auch essen kann und möchte. Für jeden ist genug zu Essen da. Tischmanieren setzen wir voraus.

N wie Nachtruhe

In der Regel ist um 22:00 Uhr Nachtruhe und jeder ist auf seinem Zimmer (bis 8:00 Uhr). Das bedeutet, dass Teilnehmende die Chance haben müssen schlafen zu können.

P wie Programm

Unsere Tagesprogrammangebote sind vielfältig. Wir bieten ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Wir gehen davon aus, dass die vorbreiteten Pflichtprogramme allen gefallen und sich deswegen alle einbringen werden.

R wie Respekt

Wir respektieren uns alle untereinander wie wir sind. Die Teamer werden als Autoritätspersonen akzeptiert und respektiert.

S wie Schwimmen

Es dürfen nur dann Teilnehmende ins Wasser, wenn ein Teammitglied mit Rettungsschwimmausbildung im Wasser ist und der Teilnehmende der Freizeit mindestens im Sinne des  Bronzeschwimmabzeichen schwimmen kann.

S wie Sicherheit

Während der Busfahrt ist jeder angeschnallt.

U wie Unterbringung

Die Zimmer sind entweder reine Mädchen- oder reine Jungenzimmer. Das bedeutet, dass allein der Aufenthalt im jeweils anderen Zimmer nicht gestattet ist.

Z wie Zigaretten

Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist laut Jugendschutzgesetz unter 18 Jahren verboten. Es herrscht daher absolutes Rauchverbot während unserer Freizeit. Bei Verstoß behalten wir uns vor, den Teilnehmenden auf eigene Kosten nach Hause zu schicken.