Die Stadt-Insel

Stadt-Insel - Haus für Kinder & Jugendliche

Das Kind braucht einen Namen...

„Gebt den Kindern ihren Platz, dass ein jedes Freiheit hat, doch die Freiheit, die es braucht, musst du ihm geben, es braucht dich und deine Zeit, Liebe und Geborgenheit...“

Mit diesen Zeilen fängt ein Kinderlied an, das wir bei Taufen im Gemeindesaal Martini in der Geist gesungen haben, wenn ein Kind getauft wurde. Platz für Kinder. Platz für Kinder in unserer Gemeinde, in unserer Stadt, gibt es den?

Platz für Kinder haben wir in unserer Kirchengemeinde, aber auch in unserer Stadt nur sehr eingeschränkt. Räume, die sie nutzen können, in denen sie sich treffen, in denen sie spielen, singen und Spaß haben, sind häufig „multifunktionale“ Räume. Multifunktional, ein Wort, das in der heutigen Zeit, in der nicht nur Kirche sparen muss, immer häufiger zu hören ist. Reine Kinderräume gibt es, zumindest in unserer Kirchengemeinde Lünen, nicht. Kindgerechte Räume, die so ausgestattet sind, dass Kinder sich wohl fühlen können, in denen Kinder ihre Bilder und gebastelten „Werke“ aufhängen können, gibt es nicht, da sie sich die Räume, in denen sie sich aufhalten mit anderen Gruppen, meist mit Erwachsenen teilen müssen.

Doch auch in diesen etwas schwierigen Zeiten, in denen sich viel nicht bewegt, da Ideen und Veränderungen häufig mit Geld zusammenhängen, gibt es doch noch andere Ansätze, gibt es Visionen und Träume, werden Kinder als schwaches Glied unserer Gesellschaft, aber auch als unsere Zukunft nicht vergessen.

Eine interessante Idee, ein paar mutige und engagierte Menschen, ein paar glückliche Umstände, und schon kann ein mutiger Plan auf den Weg gebracht werden, der vielleicht am Ende Platz für Kinder zum Ziel hat. Mehr Platz für Kinder, ein Haus für Kinder... – ein Traum kann Wirklichkeit werden.

Ausgerechnet im Gemeindehaus Martini, dem Haus, in dem wir das Lied immer wieder sangen, soll dieses „Haus“ entstehen. Der ehemalige Kirchsaal, Ort vieler Gottesdienste, soll nun kindgerecht umgestaltet werden. Das Presbyterium hat diesen in der heutigen Zeit mutigen Plänen am 4. November (2002) zugestimmt und damit die Voraussetzungen geschaffen, nachdem der Martini-Bezirk, der Jugendausschuss der Kirchengemeinde und der geschäftsführende Ausschuss der Kirchengemeinde das Vorhaben gutgeheißen hat. Bereits Anfang Februar (2003) soll das Jugendbüro als ersten Schritt in den jetzigen Sitzungsraum/Sakristei umziehen.

Eine finanzielle, außerkirchliche Unterstützung durch die Stadt, Stiftungsmittel und dem Verein „Kinderfreundliches Lünen“ ist die Voraussetzung zur Umsetzung der Traumes von einem „Haus für Kinder“.

Der Weg zu einem „Haus für Kinder“ ist noch am Anfang, aber jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Wer Lust, Zeit, Mittel oder Interesse hat das Projekt zu unterstützen, in dem er/sie mitarbeitet, mithilft oder das Projekt finanziell unterstützen kann, melde sich doch bitte im Jugendbüro oder spende Geld mit dem Vermerk „Ein Haus für Kinder“, IBAN DE12 4415 2370 0000 0479 10, Sparkasse an der Lippe, Vermerk: HHST 2922-1100-01

„Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will“
Victor Hugot (Französischer Lyriker)

Dirk Berger
im Dezember 2002

Die Idee

  • Ein Haus zu schaffen, in dem sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen…
  • Ein Haus zu schaffen, das Platz und viele Möglichkeiten für alle Kinder und Jugendlichen bietet…
  • Ein Haus zu schaffen, in dem Spiel, Phantasie, Begegnungen, Spaß und Kreativität Platz haben…
  • Kurzum: Ein Haus, das offen ist für alle, lebendig durch die Menschen und bunt durch seine Vielfalt...

Meilensteine...

  • September 2002
    Die Idee entsteht
  • Herbst 2002
    Gespräche und Beschlüsse
  • 4. November 2002
    Grundsatzbeschluss des Presbyteriumsdas Martini-Gemeindehaus zum Haus für Kinder und Jugendliche umzuwidmen
  • 12. Januar 2003
    Beginn der Renovierungen im Haus für Kinder und Jugendliche (bisher ca. 60.000 Euro)
  • 8. März 2003 „Umzugsparty“ -Einweihung des Jugendbüros
  • März - Juli 2003 Phase der Geldbeschaffung